Schutzmaske für unterschiedliche Anforderungen (FFP1, FFP2, FFP3)
Im Berufsleben ist der Schutz der eigenen Gesundheit ein wichtiger Aspekt. Gleichzeitig gilt es, andere Menschen vor einer möglichen Übertragung von Keimen, Bakterien und Viren, die durch die sogenannte Tröpfcheninfektion erfolgt, zu bewahren. Aus diesem Grund ist in vielen Bereichen das Anlegen und konsequente Tragen einer persönlichen Schutzausrüstung nicht nur notwendig, sondern auch vorgeschrieben. Nun ist es nicht überall notwendig, Schutzmasken zu tragen, die der höchsten Sicherheitsstufe FFP3 entsprechen. Aus diesem Grund bietet der Fachhandel auch Schutzmasken in den Kategorien FFP1 sowie FFP2 an.
Die verschiedenen Schutzklassen
Um den Körper mit dem benötigten Sauerstoff zu versorgen, ist es notwendig, dass wir täglich unzählige Atemzüge voller Umgebungsluft aufnehmen. Neben dem Sauerstoff enthält diese Luft aber noch zahlreiche andere Gase und in zunehmendem Maße auch Schad- oder sogar Giftstoffe. Auch Keime, Viren und Bakterien sind in einem gewissen Umfang in der Atemluft enthalten. In den asiatischen Ländern ist der Anblick von Menschen, die eine entsprechende Schutzmaske tragen, vertraut geworden. Hierzulande sieht die Situation aber noch ganz anders aus. Schutzmasken werden ausschließlich in den sensiblen Bereichen getragen, wo ein adäquater Schutz der eigenen Gesundheit, der Patienten oder besonders reiner Räume vonnöten ist.
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Hinter der Abkürzung FFP verbirgt sich die sogenannte partikelfiltrierende Halbmaske (engl. filtering face piece). Derzeit wird nach der europäischen Norm EN 149 eine Klassifizierung in drei Klassen FFP1, FFP2 und FFP3 vorgenommen. Je nach Ausführung der Schutzmaske und der Klassifizierung schützen diese Halbmasken vor dem Einatmen und damit auch vor der Schädigung durch Partikel, öligen oder wässrigen Aerosolen. Die Klasse FFP1 kann zum Schutz von nicht-toxischen bzw. nicht-fibrogenen Stäuben verwendet werden. Dabei darf die maximale Konzentration das 4-fache der Maximalen Arbeitsplatz-Konzentration nicht überschreiten. Mit einer Schutzwirkung von mindestens 95 % bietet FFP2 einen Schutz vor Stäuben, Nebel und Rauche, die sich gesundheitsschädlich auswirken. Ebenso können flüssige und feste Partikel von einer Schutzmaske der Klasse FFP2 vor dem Eindringen in den Körper abgehalten werden. Den höchsten und umfassendsten Schutz bieten Schutzmasken, die der Klasse FFP3 angehören. Sie sind in der Lage, je nach Modellvariante sowohl giftige Stoffe, als auch Tröpfchenaerosole, Pilze, Bakterien, Viren oder ähnliche krankheitsfördernde Stoffe aus der Atemluft filtern.
Da die Vielfalt, die den Einsatz einer Schutzmaske, die einer der drei Klassen FFP1, FFP2 oder FFP3 sehr groß ist, bietet der Fachhandel auch unterschiedliche Masken an, die sich nicht nur in der Einordnung der jeweiligen Risikogruppen definieren. Die DACH High-Risk-Maske kann einen umfassenden Schutz gegen Gefahren bieten, die tödliche Ausmaße haben können bzw. eine irreversible bzw. ernste Schädigung der Gesundheit darstellen. Bei allen Schutzmasken ist eine optimale Passform sehr wichtig. Sie trägt nicht nur dazu bei, dass eine solche Schutzmaske so angenehm wie möglich zu tragen ist, die an die Anatomie des Gesichts angelehnte Form verhindert ein Eindringen der Schadstoffe an den Seiten der Schutzmaske.


